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Gemeinden
18.04.2021

Pfarrer Pfiffner verlässt Seelsorgeeinheit Obersee

Michael Pfiffner: «Ich habe aber sehr schöne Momente in den Obersee Gemeinden erlebt, die ich gerne mitnehme über den Ricken.» Bild: tagblatt
Nach 14 Jahren verlässt Pfarrer Michael Pfiffner die Seelsorgeeinheit Obersee und somit Uznach per Dezember 2021, um im Toggenburg eine neue Pfarrstelle zu übernehmen.

Bischof Markus Büchel machte dem Uznacher Pfarrer Michael Piffner schmackhaft, eine neue Pfarrstelle zu übernehmen und bot ihm den Wirkungskreis Toggenburg an, mit den Pfarreien Hemberg, Lichtensteig, Mogelsberg, Oberhelfenschwil, Ricken, St. Peterzell und Wattwil – ein weitläufiges Gebiet. Der 50-jährige Michael Pfiffner sagte dem Ortswechsel zu und wird ab Dezember 2021 in Wattwil wohnen. Ob es zum persönlichen Gewinn ist, ist noch ungewiss. Der neue Einsatzort  passt ihm, denn er schätzt die dortige Landgegend.

Der Weg zum Pfarrer

Michael Pfiffner ist 1971 in St. Margrethen aufgewachsen. Nach der Matura studierte er in Luzern und Innsbruck Theologie. 1997 durfte er die Priesterweihe empfangen. Als Vikar arbeitete er in Henau-Niederuzwil und als Teamkoordinator in der Seelsorgeeinheit Werdenberg. Seit 2007 ist er Pfarrer in Uznach und Teamkoordinator in der Seelsorgeeinheit Obersee mit den Pfarreien, Uznach, Ernetschwil, Gommiswald, Rieden und Schmerikon.

Radioprediger im Schweizer Radio

Pfarrer Pfiffner ist seit 2015 Dekan des Dekanats Uznach und seit 2018 Mitglied des Domkapitels als Landkanonikus. Der engagierte Pfarrherr ist seit 2016 Radioprediger im Schweizer Radio und predigt oft über Gedanken zum Sonntag. Das Amt als Dekan wird er beim Wechsel abgegeben. Im Domkapitel wird er aber weiterhin mitarbeiten.

Einsitz im internationalen Ministrantenbund

Sehr beliebt ist er als Präses der Ministranten. So durfte er als Schweizervertreter im internationalen Ministrantenbund Einsitz nehmen. Er ist aber auch ein versierter Reiseleiter und organisierte schon mehrere Romreisen. Er pflegt ein gutes Verhältnis zu der Kirchenverwaltung, dem Seelsorgeteam, zu Mitglieder von Vereinen und zu Verbänden.

Pfarrer Pfiffner und das Linthgebiet

«Mir gefällt es sehr gut im Linthgebiet», meint Michael Pfiffner, «Ich habe in all den Jahren einen neuen Geist und neue Impulse eingebracht. Nicht immer sind meine Vorstösse offene Ohren gestossen. Das gibt es aber auch in der Privatindustrie. Ich habe aber sehr schöne Momente in den Obersee Gemeinden erlebt, die ich gerne mitnehme über den Ricken. Ich habe viele unterschiedliche Menschen kennen gelernt, die mir sicher fehlen werden.»

Werner Hofstetter, freier Mitarbeiter bei Linth24