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Freizeit
02.03.2021

Es wird Frühling im Naturmuseum St.Gallen

In der Sonderausstellung «Allerlei rund ums Ei» sind unterschiedlichste Vertreter aus der Welt der Eierleger und ihre Eier zu sehen. Bild: Leo Boesinger
Der Frühling, das Ei und die Lockerungen der Massnahmen – alles ein Zeichen des Neuanfangs. Passend dazu steht vom 2. März bis 9. Mai 2021 die Sonderausstellung «Allerlei rund ums Ei» offen.

Rechtzeitig zu Beginn des Frühlingsmonats März kann das Naturmuseum wieder seine Türen öffnen. Nach 10 Wochen ohne Besucherinnen und Besucher freut sich das Museumsteam nun auf die «neue Normalität». Diese beinhaltet aktuell eine Beschränkung auf 100 Personen, die sich gleichzeitig im Ausstellungsbereich aufhalten können – Personal exklusive. Als Alternative zum herkömmlichen Gastrobetrieb im Museumscafé, der vorerst nicht erlaubt ist, wird neu ein Take-Away-Angebot aus Sandwiches, Salaten und Snacks sowie Getränken zur Auswahl stehen. Da die Konsumation in den Innenräumen zurzeit nicht möglich ist, bietet sich der aus dem Winterschlaf erwachende Museumspark an.

Das Ei – eine Jahrmillionen alte Erfindung

Ganz im Sinne der Frühlingsgefühle steht auch die Sonderausstellung «Allerlei rund ums Ei», die vom 2. März bis zum 9. Mai 2021 zu sehen ist. Als geniale Errungenschaft der Natur vereint das Ei Schutz und Nährstoffquelle seit über 600 Millionen Jahren, als Quallen die Erde zu bevölkern begannen. Der Inhalt der Eier ist aber seit dem Erdaltertum wesentlich vielfältiger geworden. In einem Ei steckt eine Meeresschildkröte, im anderen eine Vogelspinne. Aber auch die Form und Farbe der Eier hat sich im Laufe der Evolution unglaublich vervielfältigt. Ein Schnabeltier-Ei ist gelblich und rund, ein Perlsteisshuhn legt grüne Eier und beim Graureiher sind sie hellblau – jeweils abgestimmt auf den Brutort. Genau diese Vielfalt an Eiern und Eierlegern zeichnet die jährlich wiederkehrende Sonderausstellung des Naturmuseums aus. Sie präsentiert eine kleine Auswahl der rund 8000 Vogeleier, die in den unterirdischen Sammlungsräumen des Naturmuseums lagern.

Ab dem 16. März wird gegackert

Ein besonderer Anziehungspunkt der Sonderausstellung sind die lebenden Tiere. Das Zwergwidder-Kaninchen wird ab dem 2. März 2021 im Ausstellungsgehege unterwegs sein, in den Terrarien sind Achatschnecken und Grossinsekten wie die Stabheuschrecke zu beobachten. Ab 16. März ziehen dann auch die Hühner und Wachteln ein, begleitet von zwei Brutkästen, in denen sich mit etwas Geduld das Wunder des Schlüpfens von Zwerghühnern und Wachteln beobachten lässt. «Die lebenden Tiere sind eindeutig die Publikumsmagneten der beliebten Sonderausstellung. Trotz der jährlichen Wiederholung hat diese Ausstellung die höchsten Besucherzahlen pro Tag», analysiert Museumsdirektor Toni Bürgin. «Mitverantwortlich für den grossen Erfolg ist sicher auch der saisonale Bezug zum Thema Ostern», führt er weiter aus.

  • Die jungen Zwergwidder-Kaninchen im Ausstellungsgehege werden von Klein und Gross gerne besucht. Bild: Leo Boesinger
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  • Ab dem 16. März werden in den beiden Brutkästen der Ausstellung wieder Wachtel- und Hühnerküken schlüpfen. Bild: Jean-Claude Jossen
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Virtuelle Eierleger willkommen

Wer selbst von der Welt der Eierleger fasziniert ist und diese gerne fotografiert, hat auch diesmal die Möglichkeit, Teil der Sonderausstellung zu werden. Ein Monitor präsentiert die unter dem Hashtag #eierleger_nmsg veröffentlichten Instagram-Bilder. In der vergangenen Eichhörnchen-Ausstellung bereicherten unter dem #nussliebhaer_nmsg über 170 Fotobeiträge den Ausstellungsraum. Das bis zum 18. April 2021 meistgelikte Foto eines Eierlegers gewinnt eine Führung durch das Naturmuseum.

Die neue Normalität

Wie jedes Jahr ist ausserdem ein vielseitiges Rahmenprogramm geplant. Zurzeit unklar ist, ob die nach dem 22. März anstehenden Anlässe wie der Workshop zum Schoggihasen giessen oder die Eiermal-Werkstatt überhaupt vor Ort durchgeführt werden können. Die Vorträge werden via Zoom übertragen und können auch über den Youtube-Kanal des Naturmuseums live verfolgt werden – in der «neuen Normalität» längst keine Besonderheit mehr.

Naturmuseum St.Gallen

Rorschacherstrasse 263
9016 St.Gallen

Sonderausstellung: 2. März bis 9. Mai 2021

071 243 40 40
info@naturmuseumsg.ch

www.naturmuseumsg.ch

Naturmuseum St.Gallen