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Freizeit
20.02.2021

Am Erlebnisweg Obersee wird fleissig gearbeitet

Auf knapp 37 Kilometern kann bald rund um den Obersee gewandert werden. Bild: zvg
Auf knapp 37 Kilometern kann bald rund um den Obersee gewandert werden. Unterwegs sind Installationen geplant. Die offizielle Eröffnung des Wegs soll im Frühling stattfinden.

Wie so vielen Anlässen hat die Coronavirus-Pandemie im letzten Herbst auch der Eröffnung des «Erlebniswegs Obersee» einen Strich durch die Rechnung gemacht. «Wir bleiben jedoch dran und bereiten die Eröffnung im Frühling vor», hofft Projektleiterin Yasmin Kistler von Rapperswil Zürichsee Tourismus. Der genaue Zeitpunkt der Eröffnung stehe noch nicht fest. Der Oberseerundweg trifft ein aktuelles Bedürfnis: Die Leute können sich im Freien bewegen – und zwar stundenlang – sowie gleichzeitig diverse Erlebnispunkte bestaunen.

Die Installationen entstehen

Beim Erlebniswegs Obersee handelt es sich aktuell um das grösste verbindende touristische Projekt am Obersee – es sind mehrere Gemeinden der Agglo Obersee, die Kantone Schwyz, St. Gallen und Zürich sowie die drei Tourismusregionen Schwyz Tourismus, Rapperswil Zürichsee Tourismus und Einsiedeln Ybrig Zürichsee involviert. Insgesamt sollen rund 20 Erlebnispunkte entlang des Rundwegs entstehen – darunter auch die Linthfähre.

Simon Elsener, Direktor von Rapperswil Zürichsee Tourismus, ist begeistert von den Ideen. «Gebaut hat man aber noch nichts», sagt er. Nach einer Projektskizze werde jeweils die Bewilligung für die Installation eingeholt und Reto Melchior, Installationsbauer aus Wetzikon, baut den Erlebnispunkt in seiner Werkstatt, wo einige Installationen schon bereitstehen.

Verschiebung hat auch was Gutes

Elsener rechnet damit, dass bei der Eröffnung schon etwa ein Dutzend Erlebnispunkte fertiggestellt sein könnten. «Das sind fast doppelt so viele, wie wenn die Eröffnung letzten Herbst stattgefunden hätte.» So ergebe sich auch eine bessere Verteilung über die beteiligten Gemeinden. Diese Erlebnispunkte lassen sich die Verantwortlichen auch einiges kosten. Der grösste wird auf etwa 100'000 Franken zu stehen kommen.

Patrizia Baumgartner, Linth24/Höfe 24