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10.01.2021
11.01.2021 07:03 Uhr

Montag öffnen Beizen – mit Hilfe, falls die Polizei kommt

Wer bei #wirmachenauf mitmacht, dem droht eine Busse.
Verschiedene Beizer in der Schweiz wollen am Montag ihr Restaurant öffnen. Auch in der Region. Trotz Verbot. Dabei erhalten sie von #wirmachenauf Unterstützung, falls die Polizei kommt...

Am Montag wollen Restaurants und Läden europaweit öffnen, auch wenn es verboten ist. Damit setzen sie sich über die Corona-Massnahmen hinweg und wollen auf ihre existenziellen Probleme aufmerksam machen und Eigenverantwortung übernehmen.

#wirmachenauf hat in der Schweiz vorgesorgt und ein Dokument in Umlauf gebracht, welches beschreibt, wie man beim Eintreffen der Polizei oder bei einer Anzeige vorgehen soll. Darin steht auch geschrieben, dass eine sofortige Schliessung des Restaurants nicht einfach so verlangt werden dürfe, denn dazu brauche es eine rechtliche Verfügung.

Busse bis CHF 10‘000

Wer öffnet, müsse mit Bussen von bis zu CHF 10'000 rechnen, lassen diverse Juristen verlauten. Was allerdings kaum befürchtet werden müsse, seien Gefängnisstrafen: Laut Schweizer Strafgesetzbuch ist es zwar verboten, «aus gemeiner Gesinnung eine gefährliche übertragbare menschliche Krankheit zu verbreiten».

Schwierige Beweislage

Aber da müsste die Verbreitung vom Ankläger erst einmal tatsächlich nachgewiesen werden: Der betreffende Wirt müsste wissentlich mit Covid-19 infiziert sein, dadurch die Quarantäne-Auflagen verletzen und dann auch noch jemanden nachweislich durch ihn infizieren. Das zu beweisen dürfte schwierig werden.

Linth24