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Freizeit
19.10.2020

Funkwochenende bei der Pfadi Uznach

Am Funkwochenende konnten die Pfadfinder der Pfadi Uznach und allen anderen Pfadis auch international über Funk Kontakt aufbauen.
Jährlich nehmen 1,8 Millionen Pfadis am grössten Funkwochenende teil, bei welchem jede Pfadigruppe mittels Funktechnik den Kontakt zu andern Pfadigruppen sucht.

Das JOTA-JOTI ist ein internationaler Pfadianlass, bei welchem es sich um ein grosses Pfaditreffen auf der ganzen Welt handelt, bei dem jede teilnehmende Pfadigruppe von ihrem Pfadiheim aus, mittels Funktechnik und Internetverbindung, gezielt den Kontakt zu andern Pfadigruppen sucht. Mit jährlich rund 1,8 Millionen teilnehmenden Pfadis ist das Funkwochenende der grösste stattfindende Pfadianlass der Welt. Drahtlose Informationsübertragung war, ist und bleibt das flexibelste Kommunikationsmittel, welches allen Menschen zur Verfügung steht.

Internationaler Kontakt mit anderen Pfadis

Das JOTA hat zum Ziel, Kontakt mit andern Pfadis zu pflegen. Im Gespräch, natürlich nur in englischer Sprache, bestand die Möglichkeit, mit einem anderen Land oder anderem Kontinent in Kontakt zu kommen. Mit einem Gesprächspartner wurde über die Tätigkeit und Erlebnisse in der eigenen Pfadbewegung gesprochen. Es wurden intensive Gespräche aufgebaut von Pfadi zu Pfadi. Die kommunikationsbedürftigen Pfadis im neuen Pfadiheim am Steinenbach stellten viele Fragen an Hobbyfunker Peter Lenz, die er bis ins Detail altersgerecht erklärte. Er selbst hat gute Verbindungen zu Portugal, England, Spanien, Irland, Schweden Australien, Sri Lanka usw.

Übermittlung ohne störende Kabel

Uznach pflegt seit 1978, also volle 42 Jahre, Kontakt zu Hobbyfunker in rund 260 verschiedenen Länder und Inseln. Wer als Amateurfunker mit Lizenz den Funkkontakt pflegt, gehört zum eingeschworenen, weltweiten Kreis der Kurzwellen-Funker. Da die  Übermittlung ohne störende Kabel erfolgt, kann das geeignete Funkgerät jederzeit und nahezu überall in Betrieb genommen werden. Bedingung für eine gute Verbindung ist eine super Antennenanlage. Peter Lenz hat beim Pfadiheim gute Verbindungsmöglichkeiten geschaffen, die Erfolge mit Smartphone, Tablets und WLAN können den Amateurfunker immer noch nicht verdrängen. Die Stationensuche mit QSO ist eher mühsam. Oftmals war der Sprachensalt für die Funkfreaks eher ein unverständliches Gebrabbel mit starkem Rauscheffekt. Der Funker ist sich gewohnt, in Geduld zu üben. Eine Verbindung zu suchen war für die Kinder weniger spannend. Stand dann aber eine Verbindung über tausende von Kilometer, wurde die Sucherei zu einem Erlebnis. Die Uznacher Pfadi hat ihre Pfadaktivitäten mit Technik verbunden.

  • Der Hobbyfunker Peter Lenz unterstützte das Pfadiheim und beantwortete viele Fragen.
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  • Das Kontakteknüpfen per Funk war ein grosses Erlebnis für die Kinder.
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  • Peter Lenz hat Verbindungen zu Portugal, England, Spanien, Irland, Schweden Australien, Sri Lanka usw. und konnte so von viel Erfahrung berichten.
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Pfadi Uznach