Kanton
22.08.2019
24.08.2019 07:07 Uhr

Konferenz zu Religion und Frauen

Eine öffentliche Veranstaltung im Stadtparlamentssaal im Waaghaus St.Gallen beschäftigt sich am 26. August mit dem Thema: Welche Rolle spielen Frauen in den Religionen und wie geht der Staat damit um.

Wo sind die Ursprünge für die heute oftmals als problematisch wahrgenommene Rollenteilung von Frau und Mann in einem Teil der Religionsgemeinschaften? Und wie gehen die Religionsgemeinschaften und der Staat in der heutigen Zeit damit um? Der zweite öffentliche Anlass der St.Galler Konferenz zu Fragen und Religion und Staat widmet sich am kommenden Montagabend, 26.8.2019, im Waaghaus in St.Gallen, mit Referaten und einer Diskussion diesen Spannungsfeldern.

Die Gleichstellung von Mann und Frau ist eine der vorrangigen gesellschaftspolitischen Forderungen unserer Zeit. Wie sieht aber die Stellung von Frauen in den Religionsgemeinschaften aus? Immer wieder erscheint das Verhältnis von Gleichstellung und religiösen Normen in der gegenwärtigen öffentlichen Debatte als konfliktiv. Allerdings können Religionsgemeinschaften die Stellung der Frau auch positiv prägen. Die St.Galler Konferenz zu Fragen von Religion und Staat widmet sich just diesen Spannungsfeldern unter dem Titel «Die Stellung der Frau in den Religionsgemeinschaften».

Die Veranstaltung findet statt am Montag 26. August 2019, um 17.30 Uhr im Waaghaus in St.Gallen (Stadtparlamentssaal). Der Anlass ist öffentlich und der Eintritt frei.

Das Thema wird im Rahmen von mehreren Referaten und einer Diskussion facettenreich beleuchtet. Ein wichtiger Programmpunkt werden die Ausführungen der Religionswissenschaftlerin Dr. Anna-Katharina Höpflinger, Ludwig-Maximilians-Universität München, sein. In ihrem Referat nähert sie sich der heutigen Stellung der Frau im Judentum, Christentum und Islam anhand von Portraits von mutigen Frauen sowie historischen Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen diesen Religionen. Im Weiteren sind ausführliche Stellungnahmen einzelner Religionsgemeinschaften und eine Einleitung von Regierungsrat Martin Klöti, Vorsteher des Departementes des Innern, geplant. Organisiert wird der Anlass vom Departement des Innern des Kantons St.Gallen. Im Anschluss findet ein Apéro statt.

Kanton St.Gallen, Departement des Innern