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24.06.2022

Kunstmesse Tefaf wieder in Präsenz

Hidde van Seggelen, Direktor der Kunstmesse Tefaf, steht auf dem Stand seiner Galerie. Erstmals seit mehr als zwei Jahren findet die Kunstmesse Tefaf in Maastricht wieder in Präsenz statt. Von Samstag bis einschließlich Donnerstag werden Werke aus...
Hidde van Seggelen, Direktor der Kunstmesse Tefaf, steht auf dem Stand seiner Galerie. Erstmals seit mehr als zwei Jahren findet die Kunstmesse Tefaf in Maastricht wieder in Präsenz statt. Von Samstag bis einschließlich Donnerstag werden Werke aus... Bild: Keystone/dpa/Oliver Berg
Niederlande – Erstmals seit mehr als zwei Jahren findet die Kunstmesse Tefaf im niederländischen Maastricht wieder in Präsenz statt. Sie gilt als wichtigste Messe für alte Kunst und zählt dieses Mal 242 Aussteller, die von Samstag bis einschliesslich Donnerstag Werke aus 7000 Jahren Kunstgeschichte anbieten.

Die Tefaf hatte zuletzt im März 2020 stattgefunden, war wegen Corona aber bereits verkürzt worden. 2021 fiel die Präsenz-Messe aus, in diesem Jahr wurde sie noch einmal von März auf Juni verschoben und ist nun drei Tage kürzer. Nächstes Jahr soll sie wieder im März öffnen.

Die Auktionshäuser haben während der Corona-Pandemie überwiegend auf Online-Versteigerungen umgestellt und gehen davon aus, dass dies dauerhaft so bleiben wird. Für Kunstmessen gilt dies jedoch nicht in derselben Weise. Zwar habe die Pandemie der Digitalisierung auch hier einen grossen Schub gegeben, sagte Messechef Hidde van Seggelen der Deutschen Presse-Agentur. Der grösste Vorteil sei, dass Online-Messen eine neue, jüngere Zielgruppe erschlossen hätten, da die Zugangsschwelle niedriger sei. "Nichts kann jedoch das unmittelbare Erlebnis von Farbe, Stofflichkeit und Kontext ersetzen, und das ist der Grund, warum es ein so grosses Bedürfnis gibt, dass die grossen Kunstmessen wieder öffnen und es Sammlern und Kunstliebhabern ermöglichen, persönlich zusammenzutreffen."

Keystone-SDA