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11.06.2020
11.06.2020 09:55 Uhr

Katastrophe für Selbständige geht weiter

Fast alle Veranstaltungen wurden abgesagt: Veranstalter, Techniker und Musiker haben weiterhin kaum Einkommen.
Selbständig Erwerbende und Kleinunternehmen erhalten seit Ende Mai keine Unterstützung mehr vom Bund - viele stehen deswegen vor dem Ruin.

Diese Woche kehrten viele Arbeitnehmer in ihre Büros zurück. Für viele selbständig Erwerbende hingegen bedeutet das Ende des Lockdowns nicht, dass sie wieder Arbeit haben. Tausende von Events sind abgesagt, es finden kaum Hochzeiten und Versammlungen statt, viele Menschen bleiben nach wie vor zu Hause. Fotografen, Techniker, Event-Veranstalter, Caterer und weitere Berufsgruppen haben nach wie vor wenig bis kein Einkommen.

Online-Petition

Die staatliche Unterstützung in Form von Kurzarbeit für Kleinunternehmer und Selbständige wurde Ende Mai trotzdem aufgehoben mit der Begründung, dass die Wirtschaft ja nun schrittweise geöffnet werde. Trotz eines Vorstosses wollte der Bundesrat in seiner aktuellen Sommersession aber nicht darüber reden und lässt die Betroffenen vorerst hängen. Wie es dazu kam erläutert nau.ch.

Die Betroffenen haben nun eine Online-Petition lanciert, die bisher von rund 12'000 Personen unterzeichnet wurde. Ob sie sich damit Gehör verschaffen und beim Bundesrat wieder zum Thema werden, bleibt bis auf weiteres offen.

 

Linth24