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18.01.2022
17.01.2022 15:09 Uhr

Rega: 160 Helikopter-Einsätze am Wochenende

Auf die erhöhte Einsatztätigkeit war die Rega gut vorbereitet.
Auf die erhöhte Einsatztätigkeit war die Rega gut vorbereitet. Bild: Rega
Das herrliche Bergwetter sorgte bei der Rega für Hochbetrieb. Insgesamt koordinierte die Luftrettungszentrale der Rega am Samstag und Sonntag schweizweit rund 160 Helikopter-Einsätze.

Die guten Wintersportbedingungen in den Bergen lockten viele Menschen nach draussen. Entsprechend stark gefordert waren am vergangenen Wochenende die Helikopter-Crews der Rega, die schweizweit rund 160 Mal medizinische Hilfe aus der Luft zum Einsatzort brachten. Dabei standen die Rega-Crews unter anderem für Patientinnen und Patienten nach Wintersport- und Bergunfällen, aber auch nach Verkehrsunfällen sowie aufgrund akuter Erkrankungen im Einsatz. Allgemein widerspiegeln die Einsatzzahlen der Helikopter-Crews die Wetterbedingungen, das Freizeitverhalten und die Reisetätigkeit der Bevölkerung sowie ausländischer Touristen in der Schweiz. Auf die erhöhte Einsatztätigkeit war die Rega gut vorbereitet: So waren im Berner Oberland und im Graubünden zwei zusätzliche Rettungshelikopter auf Rega-Basen stationiert worden, um das Einsatzdispositiv der Rega mit schweizweit 13 Einsatzbasen und einer Partnerbasis für das Wochenende zu verstärken.

Rasch bei den Patienten dank zentraler Koordination der Einsätze

Bei einem erhöhten Einsatzaufkommen kommt der nationalen Luftrettungszentrale der Rega besondere Bedeutung zu. Dort koordinieren die Einsatzleiterinnen und -leiter regionenübergreifend die oft gleichzeitig stattfindenden Einsätze und stellen so sicher, dass mit Blick auf alle laufenden Einsätze jeweils die nächste, geeignete Helikopter-Crew aufgeboten wird und die medizinische Hilfe aus der Luft möglichst rasch bei den Patientinnen und Patienten eintreffen kann.

Unterstützung aus der Einsatzzentrale während Einsätzen

Die Rega-Einsatzleiterinnen und -leiter unterstützen die Crews auch während den Einsätzen und koordinieren beispielsweise mit Pistenpatrouilleuren vor Ort oder melden Patienten beim Zielspital an. Aufgrund der Wetterbedingungen am Sonntag mit teilweise zähen Nebelresten im Mittelland waren die Einsatzleiterinnen und -leiter besonders gefordert. So mussten sie zum Beispiel kurzfristig Helikopter-Crews in andere Zielspitäler umleiten, weil die Crew das ursprünglich vorgesehene Spital aufgrund von schlechter Sicht nicht mehr anfliegen konnte.

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