Home Gemeinden In-/Ausland Sport Magazin Agenda
In-/Ausland
08.12.2021

Das Budget für Weihnachtsgeschenke steigt

Die Schweizerinnen und Schweizer planen dieses Jahr so viel für Weihnachtsgeschenke auszugeben wie noch nie. (Archivbild)
Die Schweizerinnen und Schweizer planen dieses Jahr so viel für Weihnachtsgeschenke auszugeben wie noch nie. (Archivbild) Bild: KEYSTONE/GAETAN BALLY
Detailhandel – Die Schweizerinnen und Schweizer wollen dieses Jahr für die Weihnachtsgeschenke so viel Geld ausgeben wie noch nie. Und der Onlinehandel wird immer gefragter. Als Treiber dafür gilt die Pandemie.

Einen Rekordbeitrag von 330 Franken wollen Schweizer Konsumenten dieses Weihnachten durchschnittlich für Geschenke ausgeben. Zu diesem Schluss kommt eine Umfrage des Beratungsunternehmens EY. Damit möchten die Schweizer 2021 für ihre Liebsten rund 2 Prozent mehr ausgeben als im Vorjahr.

Am meisten aufwenden möchten die über 500 Befragten für Gutscheine oder Geldgeschenke. Aber auch bei Kleidern, Spielwaren und Kosmetika will niemand geizen. Überraschend ist, dass die Konsumenten eher dazu bereit sind, Geld für gedruckte Bücher als für elektronische Gadgets auszugeben.

Corona trübt die Stimmung

Die laufende Pandemie nimmt auch Einfluss auf das Weihnachtsshopping. Rund zwei Drittel der Befragten gaben an, dass ihre Weihnachtsstimmung durch die Pandemie getrübt sei.

Die Covidkrise hält aber zumindest für den Onlinehandel auch einen Vorteil inne: Gegenüber 2020 konnte der Onlinehandel den Marktanteil auf 33 Prozent verdoppeln. Die Pandemie wirke hier als Beschleuniger. Die Warenhäuser weisen mit 34 Prozent aber nach wie vor den grössten Marktanteil auf.

Lieferengpässe machen Bammel

Auch die globalen Lieferkettenprobleme gehen nicht spurlos an den Schweizer Konsumenten vorbei. 36 Prozent der befragten Personen hätten die Lieferprobleme dazu bewegt, ihre Weihnachtseinkäufe früher zu tätigen. Über zwei Drittel kaufen ihre Geschenke aber erst im Dezember.

Die Lieferengpässe bereiten den Konsumenten aber noch weitere Sorgen: 80 Prozent rechnen mit steigenden Preisen.

Keystone-SDA