ABSTIMMUNG 10. FEBRUAR: WAS DIE CVP SAGT

Der Parteivorstand der CVP Kanton St.Gallen befürwortet einstimmig den Sonderkredit für die IT-Bildungsoffensive und lehnt die Zersiedelungsinitiative ebenso klar ab.

Über diese Vorlagen entscheidet die Stimmbevölkerung am 10. Februar 2019.

Mit den 75 Millionen Franken will der Kanton St.Gallen eine IT-Bildungsoffensive starten. Auf allen Schulstufen soll die Bildung im Bereich der sich rasant entwickelnden Informationstechnik entschieden vorangetrieben werden. Die CVP unterstützt diese Bestrebungen und begrüsst, dass damit der Kanton St.Gallen in der IT-Bildung eine Vorreiterrolle einnehmen will. «Die IT-Bildungsoffensive stärkt alle Schulstufen und sie wirkt dem Fachkräftemangel in unserem Kanton aktiv entgegen», sagt Fraktionspräsident Andreas Widmer, «der Bildungs- und Wirtschaftsstandort St.Gallen wird durch qualifizierte Fachkräfte aufgewertet und gestärkt.»

Nein zur Zersiedelungsinitiative
Die Initiative «Zersiedelung stoppen – für eine nachhaltige Siedlungsentwicklung» (Zersiedelungsinitiative) lehnt der Parteivorstand hingegen klar ab. Für die CVP ist ein sorgsamer Umgang mit unserem Boden und unserer Landschaft zwar sehr wichtig. Mit der Annahme des revidierten Raumplanungsgesetzes hat das Volk jedoch bereits der Zersiedelung einen Riegel geschoben. Als Folge davon wird die Siedlungsentwicklung nun verstärkt nach innen gerichtet und das Kulturland besser geschützt. «Ein generelles und unbefristetes Einfrieren der Bauzonenfläche, wie dies die Zersiedelungsinitiative fordert, kann nicht die Lösung sein», erklärt Parteipräsident Patrick Dürr, «dieses undifferenzierte Vorgehen hätte schwerwiegende und unabsehbare Folgen für den Wirtschaftsstandort und für die Bevölkerung der Schweiz».

(OriginalMitteilung, Autor: CVP St. Gallen)

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