SCHÄNIS: VERNISSAGE MIT ROMI CASH

Am Samstag, 10. November 2018, findet im Kultur- und Freizeitzentrum Eichen in Schänis die Vernissage von Romi Cash statt.

Mehr als drei Monate konnte die Solenberger Künstlerin im Atelier in die Welt des fantasievollen Demontierens und Neugestaltens eintauchen. Sie zeigt in der Ausstellung, welche bis am 23. Dezember zum Besuch einlädt, Collagen, Illustrationen und Schriftbilder, die mit Worten, Farben und Formen ganz eigene Geschichten erzählen.

„Eroberung“ des Ateliers
Das Atelier beflügelte die zierliche Cash, für sie ungewohnt grossformatige Arbeiten in Angriff zu nehmen. Die drei neuen, mit Collagen und Strukturen ergänzten Acrylbilder, spielen mit Perspektiven, Tieren und Menschenfiguren und betreten mit dem Betrachter Räume zwischen Himmel und Meer. Die Stille im Eichen füllte die ausgebildete Hochbauzeichnerin, Innenarchitektin und Lehrerin für bildnerisches Gestalten aber auch mit Gedichten von Hermann Hesse und Rainer Maria Rilke. Romi Cash geht ganz eigene Wege, Buchstaben und Bild zu verknüpfen. Mit ihren Schriftbildern spitzen sich Worte zu, Sätze verformen sich und Geschichten legen sich wie Lebenskapitel übereinander. Faszinierend ist auch hier wieder das Modell des gordischen Knotens – sowohl das Verflechten, als auch das Entflechten hat seinen Reiz. Am 25.11.2018 wird Cash zudem im Eichen aus ihren Erzählungen vorlesen.

Auf zu neuen Ufern
Eine ganz eigene Welt sind die Illustrationen Cashs. Angelehnt an den Phantastischen Realismus setzt sie gekonnt Elemente in Landschaften und schafft in den wiederkehrenden Szenarien mit Wellentälern, Himmelsbildern, Bergketten und Flügeln der Vögel ein Gefühl des Weitblicks und der Freiheit. Die Farbe Blau unterstreicht diese Atmosphäre zusätzlich. In den Details verbergen sich Schalk und Poesie, Drama und Komödie. Das Sujet des Wassers passt auf verschiedenen Ebenen zu Romi Cash. In ihrem Wirken lässt sie sich vertrauensvoll treiben und schwimmt dennoch gegen den Strom.

Am Vernissageabend vom 10. November 2018, um 17.00 Uhr, kann man die Bilder der Künstlerin nach eigenem Gusto entschlüsseln und erhascht da und dort einen Blick über den Horizont hinaus. Als Laudatoren fungieren Judith Bertschi Annen und Albert Schmidt.
Musikalisch umrahmt wird der Abend mit worldmusic von „Molto Pesto“.

(Autorin: Gabi Corvis)

Top